Ab dem 25. November 2024 entfällt die allgemeine Kostenbeteiligung für das Diabetesmedikament Ozempic. Künftig wird eine Kostenbeteiligung nur dann gewährt, wenn alle anderen relevanten Tablettenbehandlungen für Typ-2-Diabetes ausprobiert wurden – und der Patient dennoch nicht gut eingestellt ist.
Ozempic darf danach nur noch als Zusatztherapie verabreicht werden, in der Regel als dritte oder vierte Wahl in der Behandlung. Die Kostenübernahme muss individuell beantragt werden und wird nur genehmigt, wenn die Kriterien erfüllt sind. Anträge, die den Anforderungen nicht entsprechen, werden von der Arzneimittelbehörde abgelehnt.
Wir empfehlen Ihnen daher, bei Ihrer nächsten Diabetes-Kontrolluntersuchung mit Ihrem behandelnden Arzt über einen möglichen Wechsel des Medikaments zu sprechen, falls Sie mit Ozempic behandelt werden.
Der Preis ohne Zuschuss ist unter „Preise“ hier auf der Website angegeben.